NACHT der KÜNSTE 2026
NACHT der KÜNSTE 2026

Wie bereits in den vergangenen Jahren so sind wir auch in 2026 kurz vor Weihnachten für euch mit einem ereignisreichen Abend inclusive  spannender Kunst und erlesenen Künstler*innen in unserem Haus anzutreffen. Wir wünschen euch einen angenehmen und entspannten Abend, zumal das Ende weitestgehend offen bleibt. Einen künstlerischen Gruß von allen Teilnehmerinnen & Teilnehmern. 

Und hier noch der Link zu unserer Ausstellung / Veranstaltung bei Facebook .


PROGRAMM   ! 

Ein Teil unserer Veranstaltung ist Poesie, 

ein Wortbeitrag von Anja von O der um 19:30 Uhr gegeben wird. 

Wir würden uns sehr darüber freuen wenn ihr ein Ohr frei hättet. 


PROGRAMM   ! 

Ein Teil unserer Veranstaltung ist eine Lesung. 

Ein Krimi, gelesen und geschrieben von Kriminalbuchautor 

Ralf Buchholz, demnach wird um 20:00 Uhr um Ruhe gebeten.

 


Gastkünstlerinnen / Künstler sind:


Der Fotokünstler Markus Roosen, auch bekannt unter „Body and Blues“.

Body and Blues, hinter jedem Wort steckt eine seiner 

Bild-Thematiken, so könnte man am einfachsten seine Werke beschreiben. Ob Porträts, Events, Livekonzerte, Landschaften oder technische Details er findet, dass es sich lohnt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und die Schönheit der Natur, den Körpereinsatz eines Musikers beim Konzert oder die technischen Details eines fotografisch festzuhalten. Autodidaktisch, sowie durch diverse Workshops, Model-Sharings und eigene Fotoprojekte hat er sich ein breites Wissen über die Fotografie angeeignet. Neben dem Fotografieren 

beschäftigt er sich sehr intensiv mit der digitalen Nachbearbeitung seiner Bilder. Vorwiegend am Computer und mit digitaler Bildbearbeitungssoftware  entstehen dabei Kompositionen, oder wie er es nenne Lichtwerke, ganz besonderer Art. Durch das gekonnte Zusammenfügen und Vermischen von Bildern und Texturen, erschafft er neue Lichtwerke mit seiner ganz eigenen Handschrift. Diese sind als hochwertige Drucke auf speziellem Papier, Leinwand, Forex, Glas, oder auch Holz erhältlich. Einige seiner Werke wurden bereits als LP-Cover oder CD-Cover oder auch als T-Shirt-Print veröffentlicht.


Nicole Deucker, geboren 1973 in Dortmund, entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für die Fotografie. Was einst als Hobby begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer kreativen Ausdrucksform, die heute einen festen Platz in ihrem Leben 

einnimmt. Zahlreiche ihrer Aufnahmen stellte sie bereits dem Lokalkompass sowie dem Wochenanzeiger zur Verfügung und machte ihre Arbeiten damit einem breiten Publikum zugänglich. Getreu ihrem Motto „Fotografie bedeutet, den Augenblick sichtbar zu machen, den Worte oft nicht beschreiben können“, widmet sie sich heute intensiv der Fotografie sowie der künstle-

rischen Darstellung und Bildbearbeitung. Dabei bewegt sie sich zwischen kontrastreichen Schwarz-Weiß-Kompositionen und 

farbintensiven Inszenierungen. Ihre Themen reichen von zeitlosen Motiven bis hin zu provokanten Darstellungen und Aktfotografie. Besonders bekannt ist sie für ihre ausdrucksstarken Selbstportraits, die Emotionen, Stärke und Verletzlichkeit gleichermaßen transportieren. Dabei steht sie häufig selbst als Model vor der Kamera und verbindet auf besondere Weise Fotografie, Inszenierung und persönliche Ausdruckskraft. In mehreren Ausstellungen präsentierte sie bereits eine Auswahl ihrer Werke und 

konnte damit ihre individuelle Bildsprache einem interessierten Publikum näherbringen.


Frank Tilger, geboren 1959 in Bottrop, entdeckte seine Leidenschaft für die Fotografie bereits während eines Schulpraktikums. Seitdem begleitet ihn die Begeisterung für die Kamera und die kreative Bildgestaltung bis heute. Seine Arbeiten reichen thematisch von Aktfotografie bis hin zu Motiven aus der Zechenkultur. Dabei stehen kreative, provokante und ideenreiche Inszenierungen im Mittelpunkt. Besonders die Schwarz-Weiß- und Analogfotografie prägen seinen unverwechselbaren Stil. In zahlreichen Ausstellungen präsentierte er bereits seine Werke – unter anderem auch in Zusammenarbeit mit renommierten Ateliers.


Nicole Meyer-Büchler arbeitet als Mosaikkünstlerin mit Glas und Mixed Media. Ihre Werke entstehen intuitiv – Schicht für Schicht, Fragment für Fragment.Kontraste und intensive Farben prägen ihre Bildsprache, die zugleich archaisch und zeitlos wirkt.

In Spannungsfeld zwischen Ordnung und Bruch entstehen Kompositionen, die an Ursprünglichkeit erinnern und gleichzeitig eine moderne, lebendige Energie tragen.

In ihren Werken verbindet sie traditionelle Materialien mit zeitgenössichem Ausdruck, lässt Material und Farben miteinander in Dialog treten.



Marco Al-Mahasen ist 52 Jahre alt, kommt aus Syrien und 

lebt in Dortmund. Früher arbeitete Er in Syrien als Fotojournalist. Jetzt lebe Er in Deutschland und fotografiert mit Leidenschaft Natur, alte Häuser  und vor 15 Jahren wandte Er sich der abstrakten Kunst zu. 

Seine Leidenschaft ist der Austausch von Energie und Inspiration mit Farben. Er liebe es, mit Farben zu spielen, sich mit ihnen auszutauschen und in die Details und Nuancen auf der Leinwand einzutauchen. Jede Linie hat eine Bedeutung und einen Sinn. Er schätzt den Austausch mit anderen Künstlern sehr. Er lebt seit 15 Jahren in Deutschland und Europa. Ich wünsche allen viel Erfolg.


Marlies Meier-Freuken ist Künstlerin aus Duisburg und widmet sich der abstrakten Malerei in vielschichtigen Mischtechniken auf Leinwand & Holz. Ihre Arbeiten entstehen durch große Zeichnungen, Übermalungen und zahlreiche Schichtungen die den Werken einebesondere Tiefe und Materialität verleihen.Zum Einsatz kommenunterschiedlichste Materialien wie Acryl, Wachs, Öl, Tusche, Bitumen, Asche oder lose, pudrige Mehle. Gerade diese experimentelleHerangehens- weise eröffnet Räume für Überraschungen und lädt dazu ein, über den gewohnten Blick  hinausgehen. Eine eindeutige Deutung gibt die Künstlerin bewusst nicht vor- vielmehr  soll zwischen Bildund Betrachter eine persönliche, individuelle Beziehung entstehen. Seit 2006 beschäftigt sich Marlies Meier-Freuken autodidaktisch mit bildender Kunst und vertiefte ihr künstlerisches Schaffen von 2007- 2011 durch Aus- und Weiterbildung in unterschiedlichen Kunstrichtungen. Von2011-2012 absolvierte Sie ein Studium der Malerei an der SGD-Darmstadt.Seit 2013 ist sie Mitglied bei Kunst Du und gründete im selben Jahr den Verein" mal-mal im Pott "e.V. dessen Vorsitzende sie ist. Mit ihrem Engagement  schafft sie Räume  für künstlerischen Austausch und kreative Begegnungen.

Seit 2016 arbeitet sie zudem in einem Gemeinschaftsatelier. 


„Kunst ist mehr als ein Bild mit vier Ecken.“ – 

vollkommen richtig, liebes Arthaus Kempen! 

2009 begann die Suche nach diesem „Mehr“ auch für Bettina Groß. Erst im Alter von 47 Jahren sprang sie beneidenswert unerfahren und unerschrocken durch die vier Ecken der Kunst in eine völlig neue Welt: Sie lernte bei namhaften Künstlerinnen und Künstlern, u.a. bei Louise Balaam an der New School of Art in London. Durch die saftig-sanften Hügel Englands wachgeküsst, widmet sie sich seitdem Landschaftsszenen in Acryl, Öl und Mixed Media. Auf stetig variierenden Untergründen entstehen gänzlich intuitiv Tiefe, Atmosphäre und sogar Gefühl durch Vielschichtigkeit. Dabei ist die Malerei in Öl ihre Lieblingsdisziplin: „Öl ist ehrlich und sinnlich!“ stellt Bettina fest. Ihre Bilder sollen angenehm berühren und die Seelen der Betrachtenden kitzeln. Sie sollen poetisch sein, womit sie sich ganz wunderbar in die diesjährige Ausstellung des Arthaus Kempen mit ihrer Erweiterung hin zur Poesie einfügen. Bettinas Bilder antworten auf die Ausgangsfrage, was dieses „Mehr“ sein kann: „In allen vier Ecken soll LIEBE drin stecken!“.


Groß geworden in einem Umfeld von Kunst und Kultur sollte die Malerei erst 2022 mit Nachdruck zu Ulrike kommen. Die Wege waren freigelegt und sie wollten sichtbar werden, so als hätten sie jahrelang im Untergrund auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. 
Nun lässt Sie die Malerei nicht mehr los und ist zu einer guten Freundin geworden, deren Impulse mich oftmals überraschen. Begonnen mit der abstrakten Acrylmalerei war Ihre Devise: Vieles ausprobieren! Sie experimentierte, sammelte Erfahrungen und begann 2025 auch mit der Aquarellmalerei, was sie sich niemals hätte vorstellen können. Landschaften, konkrete Motive? Das kann ich doch gar nicht… so ihr Denken. Doch! Die Resonanz hat mich bestärkt.
 
Sowohl zarte Farben, Lasuren, Bilder, die eine gewisse Poesie in sich tragen sowie „laute, plakative“ Werke gehören zu ihrem Repertoire. Die halb-abstrakte Gegenständlichkeit mogelt sich gerne mal auf die Leinwand, auch wenn sie gar nicht geplant war. Es ist immer aufs Neue spannend, Farbwelten zu erschaffen. 


 

Petra Klein - Fotokunst „Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele“ (Henri Cartier-Bresson)

Petra Klein, geb. 1958, lebt in Moers. Sie hat schon immer viel fotografiert, angefangen noch in der analogen Zeit. Fotos sind für sie mehr als nur Erinnerungen, sie halten das Vergangene lebendig. Aber am meisten brennt sie für die Streetfotografie, auch wenn für sie die digitale Fotobearbeitung stets ein 

Spannungsfeld zwischen Fotografie und Malerei ist, kehrt sie doch immer wieder zur „Streetfotografie“ zurück – d.h. sie liebt Fotos, die sich den Menschen im Alltag zuwenden, die aus dem wirklichen Leben kommen und nicht für die Aufnahme 

komponiert wurden. Sie fotografiert immer in Respekt der abgebildeten Menschen und niemals verletzend. Bei künstlerischen Bearbeitungen lässt sie sich treiben, arbeitet aus dem Bauch heraus, es entstehen Entfremdungen, Collagen, HighKeys oder Abstraktionen. Sie ist Finalistin des ersten Erna Suhrborg Preises 2017, Mitglied der Künstlerinnengruppe x-positions und Mitglied der Moerser Palette e.V. Seit 2013 sind ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen zu sehen (u.a. Cubus Kunsthalle Duisburg, Galerie Peschkenhaus Moers, Städt. Museum Voswinckelshof Dinslaken, Westliche Orangerie im Terrassengarten am Kloster Kamp, Landtag NRW Düsseldorf, ParkArtFair Triberg, …)


Silvia Heimbucher, geboren 1956 in Kempen kam zur Malerei, als sie mit ihrem Mann in ihrem renovierten Häuschen vor lauter leeren Wänden standen. Im Garten hat sie angefangen, den Pinsel zu schwingen, ist aber sehr schnell an ihre Grenzen gestoßen. Im Atelier Susanne Osten in Willich konnte sie in diversen Kursen und Workshops unter deren fachkundigen, geduldigen und herzlichen Art sehr viel erfahren und lernen über die Vielfältigkeit der Malerei, über das Arbeiten mit verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Techniken. So entstand im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Bildern und aus einem „Mittel zum Zweck“ wurde ein „Liebstes Hobby“.

Bei ihren Skulpturen handelt es sich um Arbeiten aus der Serie „BauvorGaben“. Die Drähte und die Holzklötzchen sind Reste aus Arbeiten an Dachstühlen und aus Materiallieferungen für Häuser aus dem Neubaugebiet im Kempener Süden. Deshalb werden die Materialien so verarbeitet, wie sie von den Baustellen kommen und nicht mit Schleifmaschine oder Hobel geglättet. Wie vom Bau vorgegeben eben. Damit ist jede Skulptur ein Unikat. Alle anderen Kunstgegenstände ergeben sich aus dem Leben, aus einer Stimmung heraus, aus der Aufmerksamkeit für die Umgebung. Der Blick fällt auf etwas, eine Idee entsteht und die Umsetzung folgt. Egal ob Kerzen herstellen, Gegenstände mit Kalkfarbe verschönern, Arbeiten mit Knetbeton, Muscheln verzieren, Holzscheite oder Glas bemalen und noch einiges mehr. Das Leben bietet immer wieder neue Anreize.


Zorica Kremer


Anja von O


Ralf Buchholz


Der Fotokünstler Günter Heimbucher Geb. in St. Tönis jetzt Tönisvorst 1 wohnt seit 2004 im schönen Kempen am Niederrhein. Das Thema Fotografie startete damit, die Familie, die Freizeit und den einen oder anderen Urlaub in Bildern festzuhalten aber zu dieser Zeit eben alles analog.

Das muss so 1983 gewesen sein und die erste Kamera war eine Mamiya Ze-2 Quartz, die lange Zeit ein Begleiter war. 

Nach einer etwas längeren Pause musste dann eine digitale Kamera zu ihm den Weg finden. Da er nicht nur schöne, interessante Landschaften, Architektur, Menschen, Tiere, Veranstaltungen und noch so einiges mehr fotografieren wollte und ihm das alles ein bisschen einseitig erschien, ist er letztendlich, im Jahre 2011 in die experimentelle und abstrakte Fotografie eingestiegen und musste feststellen das diese Art Fotografie sehr vielseitig ist und dabei ganz 

fantastische Bilder entstehen können. Seine Bilder entstehen dort wo er gerade ist, eine Idee, ein ganz  bestimmter Blick oder Blickwinkel zum Objekt und schon macht seine Fantasie in einem kleinen Moment eine Aufnahme zur Erinnerung.